Zwischen Geburt und Tod liegt Leben. Vielleicht auch davor. Und danach. Was wir mit Bestimmtheit wissen, sind die irdischen Konstanten des ersten Atemzugs und des letzten. Das Leben dazwischen denken wir uns kontinuierlich. Aber schon wenn wir abends die Augen schließen, schwindet das Bewusstsein und wir sterben einen kleinen Tod. Wenn wir erwachen, werden wir in einen neuen Tag geboren.  

Tod und Lebendigkeit, Kommen und Gehen, Aufflammen und Verglühen in allgegenwärtiger und gleichzeitiger Präsenz. Verbunden durch das flüchtige Jetzt.

Die Worte von Jörg Hesse sind ein leidenschaftliches Plädoyer für den achtsamen Augenblick und das Gute an der Vergänglichkeit – ahnend, dass alles einem höheren Prinzip folgt.