Gebloggtes

Letzte Worte für einen Freund

Er hatte mich zu Lebzeiten gebeten, auf seiner Beerdigung den Nekrolog zu halten. Ich hatte es ihm versprochen. Er war gesundheitlich schon angeschlagen; aber der Tag, an dem ich mein Versprechen werde einlösen müssen, schien dennoch weit weg zu sein. Die Notizen aus unserem Gespräch legte ich achtsam an einen besonderen Platz. Der besagte Tag …

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Es fehlt an nichts

… sagte ich mir heute. Und ich sage es immer öfter. Verbunden mit dem Gefühl von Zufriedenheit. Zeitvergessen saß ich am Wasser. Smartphone aus. Nichts vor. Ein gutes Buch. Ein Tee. Eingekuschelt in eine warme Jacke, denn übers Ufer zog ein frischer Wind. Innere Stille, die ganz viel Raum schafft für Lebendigkeit in ihrer präsentesten …

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No teatime!

Er war ein bedeutender Vertreter des Zen-Buddhismus: Shunryu Suzuki (1904 – 1971). Offenkundig nicht nur ein entspannter, auch ein humorvoller Geist, wenn er zitiert wird mit den Worten: „Leave your front door and your back door open. Allow your thoughts to come and go. Just don’t serve them tea.“

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Kafka, das Mädchen und die Puppe

Ein willkommenes Fundstück, das für den Anfang meines Blogs geradezu prädestiniert ist. Franz Kafka (1883-1924) schlenderte durch den Berliner Steglitz-Park, als er ein junges Mädchen traf, das sich die Augen ausweinte, weil es seine Lieblingspuppe verloren hatte. Sie und Kafka suchten erfolglos nach der Puppe. Kafka sagte ihr, sie solle ihn am nächsten Tag dort …

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