Reisebegleiter

Jörg Hesse, im Herzen Weltbürger, durch den Einfluss des Lebendigen nach vielen Stationen ins nicht wirklich unlebendige Ostwestfalen gespült.

Die bisherige Lebensreise, nun schon über ein halbes Jahrhundert, führte auch in die Begegnung mit dem irdischen Lebensende und in die Erfahrung von Verlusten. Beim Blick zurück auf das, was ging und was dafür ins Leben kam, ergab sich ein vielfacher Erkenntnisgewinn und Zusammenhänge offenbaren sich.

Es geht ums Empfangen und Loslassen. Um Geschenke und Lektionen.

Da die irdische Reise weitergeht, hoffentlich noch lange, werden weitere Erfahrungen mit Leben und Tod, mit Entstehen, Lebendigsein und Vergehen hier einfließen.

Ich möchte jenen Trost und Zuversicht spenden, die einen Verlust – in welcher Form auch immer – betrauern. Ich möchte den Tod, das Vergängliche, als wichtigen Lehrmeister stärker ins Leben holen. Und ich möchte dazu beitragen, dass wir gerade aus leidvollen Erfahrungen das Leben und uns selbst umso mehr spüren und wertschätzen.