Die Seele will frei sein

So der Titel des Buches von Michael A. Singer, das ich ans Herz lege. Es trägt den Untertitel: „Eine Reise zu sich selbst“.

Singer ist ein international renommierter spiritueller Lehrer und erfolgreicher Unternehmer. Er widmet in seinem 2007 erstmalig erschienenen Buch eigens ein Kapitel dem Nachdenken über den Tod. Dort heißt es:

„Es ist schon ein großes kosmisches Paradoxon, dass einer unserer besten Lehrer in sämtlichen Lebensbereichen der Tod ist. Keine Person, keine Situation könnte uns je so viel beibringen, wie der Tod uns beibringen kann. Andere können uns vielleicht sagen, dass wir nicht unser Körper sind; der Tod aber zeigt uns das. Andere können uns die Bedeutungslosigkeit der Dinge, an die wir uns klammern, vielleicht bewusst machen; der Tod aber nimmt uns alles von einem Augenblick zum anderen weg. Andere können uns vielleicht beibringen, dass die Angehörigen sämtlicher Rassen gleich sind und dass zwischen Arm und Reich kein Unterschied besteht; der Tod aber sorgt mit einem Schlag dafür, dass wir alle gleich sind. Die Frage ist: Wollen Sie bis zu Ihrem letzten Atemzug warten, bis Sie den Tod zu Ihrem Lehrer machen?“

Und an anderer Stelle heißt es:

„Sie haben Angst vor dem Tod, weil Sie Sehnsucht nach dem Leben haben“ […] „Doch denken Sie daran, es ist nicht Ihr Leben. Sie sollten das Leben erleben, das Ihnen zukommt, nicht das Leben, von dem Sie gern hätten, dass es Ihnen begegnet.“

Ich werde diese Gedanken in einer Podcastfolge aufgreifen.

JH

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