Liebe (I)


In dir liegt ein Ort, an dem sich eine Quelle ergießt. Wenn du es zulässt. Eine Quelle göttlicher Liebe. Diese Quelle nährt deine Selbstannahme, die Besinnung auf den eigenen Wert, die Wertschätzung deines Wesens mit all seinen Gaben und Fähigkeiten. Aus der gleichen Quelle durchströmt Liebe deine Entwicklungsgeschichte, dein Einverständnis vorausgesetzt. Und eben jener Ort in dir wird, wenn du deine Augen öffnest, erhellt von einem Licht, das aus höheren Sphären leuchtet. Alles bekommt Sinn.

Liebe ist nicht das, was wir oft Liebe nennen. Gemeint ist nicht das Füllen von Mangel durch andere oder anderes, die Befriedigung der eigenen Bedürftigkeit im Außen, das Überspielen negativer Glaubenssätze durch oberflächliche Ablenkung oder Süchte. Liebe geht tiefer und ist schonungslos ehrlich.

Zunächst bist du ganz mit dir allein. Sich selbst an der Quelle der Liebe zu nähren, ist der Beginn. Darauf gründet die Liebe im Außen. Und es ist ein ehernes Spiegelgesetz, dass Liebe, die du gibst, unweigerlich zu dir zurückkommt. Ein ewiges Geben und Empfangen.

JH

Eine Antwort auf „Liebe (I)“

  1. Lieber Jörg, das hast du sehr schön in Worte gefasst. Ich danke dir.

    Es passt gut zu meinen Text, Jeder von uns drückt es auf seine Weise aus, meinen jedoch das gleiche.

    Liebe fängt immer bei uns selbst an.

    Lichtvolle Grüsse Nicole

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