10 Antworten auf „Podcast-Folge „Auftakt“ vom 9. Mai 2021“

  1. Hallo Jörg,
    ich finde, du hast eine sehr angenehme warme Stimme, der man gut zuhören kann. Dein Text hört sich natürlich und authentisch an.
    Für heute nehme ich den Gedanken mit, ob während des freien Falls genügend Himmel in den Augen und Glück im Herzen ist. Danke für deinen schönen Beitrag.
    Cornelia
    Ps. Schreibst du irgendwo den Text, den du sprichst, dann können die Menschen, die dich nicht hören können, deine Beiträge lesen.

  2. Sehr warm, sehr rund, sehr wahr, sehr positiv, sehr authentisch. Glückwunsch zum live-Gang und ganz viel Erfolg, aufmerksame Zuhörer und auch positive Energierückgewinnung für Sie.

  3. Lieber Jörg Hesse,
    ich kenne Sie noch nicht persönlich. Aber was ich hier lese und höre gefällt mir sehr gut. Sie haben sich da ein anspriuchsvolles Feld ausgesucht und bringen es in ihrem Wortbeitrag leicht und ansprechend an den Hörer/die Höhrerin. Sie sprechen mir aus der Seele. Und ihre Stimme gefällt mir auch sehr gut. Gruß, Christina Bäumler

  4. Ein freier Künstler geht zum Arzt, der sagt: „Sie haben noch zwei Wochen zu leben“
    Er: „Und wovon?“
    Ich habe Dir gerne zugehört und versuche selbst schon seit Langem die Botschaft des „hier und jetzt“ zu leben.
    Als freier Künstler bin ich sogar auf diese Perspektive angewiesen, die auch im Stande ist Existenzängste zu verdrängen.
    Ein Widerspruch, bewußt erleben und gleichzeitig zu verdrängen.
    Indem ich mich nicht (permanet) geißeln lasse, von den irdischen Zwängen, kann ich überhaupt nur offen sein für die Poesie der Gegensätze, dem Bild vom komplexen Großen/Ganzen.
    Genau nur so bin ich überhaupt im Stande die unterschiedlichen Perspektiven einzunehmen , mit ihnen zu spielen und am Ende meine Schöpfung zu kreieren.
    Eine Perspektive ist dabei die von und auf Gott.
    Denn, bei allem Bewußtsein, allem verdrängen oder Bewältigen von Ängsten und Aufgaben, bei aller Demut, werde ich sie doch nicht los. Die Angst vor dem Tod.
    Viele sagen, sie hätten keine Angst vor dem Tod, nur vor dem Sterben.
    Das sind die „Ungläubigen“, die die gewaltätige Macht des Todes verneinen und nur Angst vor dem Übergang haben.
    Ich finde das Quatsch.
    Wenn ich mir den Tod zum“Freund“ mache, muss ich vor dem Hinübergleiten keine Angst haben, es ist ein Erlebnis.
    Aber die Frage ist, wie besiege ich die Angst vor dem Tod?
    Wie mache ich ihn zum Freund?
    Die Antwort, dass er Platz schafft für neue Schöpfung ist schön, hilft mir aber nicht weiter in der persönlichen Angst.
    Mein Glaube an Gott hilft mir, aber ich bin längst nicht soweit, dass ich mich mit dem Tod anfreunden kann.
    Glaube und Panik wechseln sich ab.
    Ist das auch ein Yin und Yang?
    Ich bin gespannt, wie es weiter geht, lieber Jörg.
    Dein Freund Oliver

  5. Hallo Jörg.

    Ich sage jetzt einfach mal „Du“. Ich hoffe, das ist ok. Du schlägst einen sehr großen Bogen. Das ist ein enormer Anspruch. Und wenn ich das richtig sehe, widmen sich nicht viele Menschen dem Lebensende in einer so frischen und offenen Art. Das ist schon etwas Besonderes. Es ist vielleicht gerade durch Corona mehr ins Bewusstsein gerückt, dass der Tod näher ist als wir glauben. Gleichzeitig erlebt man, dass viele den Gedanken, ihnen würde schon nichts passieren, schnell verneinen. Wie anmaßend. Es stünde uns allen gut zu Gesicht, wenn wir mehr Respekt vor dem Tod aufbringen würden – ich rede bewusst nicht von Angst, obwohl ich den Kommentar von Oliver nachvollziehen kann. Auch ich bin da hin- und hergerissen. Vielleicht ist es dieses „Yin und Yang“, was ausdrückt, dass es immer zwei Perspektiven auf das Ende geben wird. Die helle und die dunkle. Diese Ambivalenz wird sich nie auflösen lassen. Weiterhin viel Erfolg für Deinen Podcast. Auch die Gedichte finde ich übrgigens sehr gelungen.

  6. Hallo lieber Jörg,
    als Clown PfefferMinze ist für mich das Thema Tod ein wichtiger Aspekt meiner Arbeit. Ich bin Kontaktclown und mache regelmäßig Visiten in Krankenhäusern, Altenheimen und auch in palliativen Bereichen. Ich kenne die Gradwanderung von Lachen am Ende und der Scham die wir dabei empfinden. Um so mehr bin ich davon überzeugt, dass es gut ist, dem Tod offen zu begegnen.
    Vielen Dank für Deine Offenheit und Deine Sicht auf den Tod. Mach ruhig heiter weiter, denn am Ende ist noch lange nicht Schluss mit Lustig!
    Herzlichen Gruß – Anne Schwede mit PfefferMinze innendrin

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